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By Dipl.-Ing. Dr. Reinhard Liepolt, Oberbaurat Dipl.-Ing. Otto Koziel (auth.)

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Irue ah Vorfluter hesonders hervorznhehen sind, seien die Gurk mit der Metnitz, der Glodnitz nnd der Glan sowie die Lavant am linken Vfer und die Kaplervellaeh am reruten lIfer genannt. VOll den genannten ist nur die Glan von Glanegg bis Klagenfurt in einer Lange von 35 km nnd die Lavant ill ihrem Mittellaufe an zwei Ahschnitten von 2,5 hzw. 5,2 km im Raume von Fismering bis vor St. Paul auf HOmWRSSer reguliert. entgenanllter Regulic· rungsahsdmitt ist nuru in Fertigstellung hegriffen. Die Gurk hat nur in ihrem Unterlaufe zwei Hochwasserregulierungsahsrunitte von je 2 km aufzuweisen, von welmen sich jener von Grafenstein aufwiirts nom im Anshau hefindet.

Das gIeiche gilt auch fiir die Lederfahrikation, Lei welcher auBer organischen Suhstanzen, Fleisch- und Hautresten, auch Chlornatrium, AUkalk, Arsen, Schwefelsaure, Chrom und schwefel"aure Toncrde anfallen. Auf die SiedlungsaLwasser naher einzugehen eriihrigt sich, da ihre Zusammens,e~ung in der Literatur ausreichend hehandelt erscheint und es sich im gegenwartigen FaIle nur urn die Beurteilung cler den ortlichen Verhaltnissen entsprechendcn ALwasseranfallsrnengen handelt. e ist und nur dort Anwen dung fiudet, wenn die Ve,rwertung von AhfaIIstoffen ein Gebot cler Wirtschaftlichkeit fiir den Beltrieb darstellt.

F abriken, welche auBerdern noch schwefelige Saure, die als Beschwerungsrnittel verwemleten Kalk und Kaolin, verschiedene Ablaugen und bei del' Natronzelluloscerzeugung auch Merkaptan ellthalten. Die Abgange del' chemischen Industrien heinhalten je nach del' Produktiollisgattung hauptsachlich Chlor und Chlorverbindungen, A~natroJl und Salzsaure, wovon be50nders die Schadlichk,eit des Chlors hervorzuheben ist. Von den Betrieben del' Textilindustrie, den Zll 32 W' ebereien und FlachHosten, der GarungsiDdustrie und aus der Leb,ensmittelindus t r i e sind die Ahgange vorwiegend organischer H~rkunft und Lewirken infolge ihrer leichten Faulnisfahigkeit, durch den Entzug des Sauerstoffes und cler Schwefelwasserstoffentwicklung, eine erhehliche Verminderung der W assergii te der VorfIwter.

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