Download Der grosse Selbst-Betrug : wie wir um unsere Zukunft by Kai Diekmann PDF

By Kai Diekmann

Diekmann, Kai: Der große Selbstbetrug, Wie wir um unsere Zukunft gebracht werden, München, Piper 2007, 255 S., OPbd. m. OU., intestine erhalten

Show description

Read Online or Download Der grosse Selbst-Betrug : wie wir um unsere Zukunft gebracht werden PDF

Best german_3 books

Führen und verkaufen mit der Kraft der Ordnung: Mit den Regeln der Benediktiner zu klaren Strukturen im Tagesgeschäft

Geordnete Vertriebsprozesse sind in vielen Unternehmen eher die Ausnahme als die Regel. Oft regieren Zufall und Beliebigkeit. Verkaufen ist eben Glückssache – oder doch nicht? „Führen und verkaufen mit der Kraft der Ordnung“ zeigt, wie Sie die Regeln der Benediktiner auf Ihren Vertrieb übertragen und mithilfe von Standardprozessen den Erfolg Ihrer Mannschaft erheblich steigern können.

Additional info for Der grosse Selbst-Betrug : wie wir um unsere Zukunft gebracht werden

Sample text

Welch ein Armuts­ zeugnis für unsere Volksvertreter, einmal abgesehen von Helmut Kohl, Willy Brandt, Wolfgang Schäuble, Hans-Jo­ chen Vogel und einigen anderen namhaften Politikern, die sich leidenschaftlich für Berlin eingesetzt hatten. Ihrem Ein­ satz ist es zu verdanken, dass es mit den Stimmen der Post­ kommunisten überhaupt für Berlin reichte. Dies alles war das Ergebnis einer weitverbreiteten Grund­ haltung, die jedwedes Bekenntnis zur deutschen Nation und zu Berlin als deren Hauptstadt als peinlich empfunden hat­ te.

In der Minderheit zu sein ist sauber. Wer dagegen die Meinung der Mehrheit vertritt, schwimmt »mit dem Strom« und macht sich gemein mit der Obrigkeit. Man ist immer Fürsprecher der Opfer. Aber wer ist denn eigentlich das Opfer? Der Afrikaner, der sich vor der Chancenlosigkeit seines Kontinents zu uns durchschlägt, hier aber Drogen verkauft? Oder der nach Deutschland geflüchtete Palästinenser, der sein Kind in einem Sprengstoffgürtel-Kostüm auf eine Demo schickt? Sie alle sind irgendwie auch Opfer, wie all diejenigen, denen es merklich schlechter geht als uns.

Und so ergeht man sich in Ver­ ständnis. Auf die Niedertracht der Morde hinzuweisen gilt als unfein, ja unkorrekt. Lieber erörtert man literarische 38 Neuerscheinungen, zum Beispiel die Memoiren der Ex-Ter­ roristin Inge Viett. Über den Augenblick, in dem sie den Pariser Polizisten Francis Violot zum querschnittsgelähmten Krüppel schoss, schreibt die Angehörige der »Bewegung 2. Juni«: »Ungläubig, dümmlich ist sein Blick ... « Schon dafür sollte man die Freilassung wider­ rufen. Stattdessen liest man in einer deutschen Tageszeitung, Inge Viett sei »eine eindrucksvolle Frau, deren Jugendschön­ heit, auf vielen Steckbrieffotos erscheinend, sich in den Ausdruck einer resoluten Vernünftigkeit, fern allem Hoch­ fahrend-Romanesken, verwandelt hat«.

Download PDF sample

Rated 4.64 of 5 – based on 33 votes