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By Günter Dux

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Lebensform des Menschen als geistige Lebensform. Seit wir wissen, dass die Lebensform des Menschen einem säkular verstandenen Universum zugehört und sich aus der Evolution heraus gebildet hat, ist die Frage unabweisbar, wodurch sie als geistige Lebensform möglich geworden ist. Die Frage hat aber bisher nicht nur keine Antwort gefunden, sie ist als Frage geradezu blockiert worden. Geist scheint entweder am Grunde des Universums gelegen zu sein, in dem er dem säkular gewordenen Naturverständnis nicht zuzurechnen ist oder aber als Vermögen eines Subjekts verstanden zu werden, das mit diesem Vermögen ebenfalls aus der Natur herausgenommen zu sein scheint. Vom Geist wird, mit einem Wort, gesagt, in der Welt zu sein, ohne von der Welt zu sein, jedenfalls nicht von der, die wir in der Neuzeit im Verständnis des Universums gewonnen haben.

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Die Evolution der humanen Lebensform als geistige Lebensform: Handeln • Denken • Sprechen

Die vorliegende Studie befasst sich mit der Lebensform des Menschen als geistige Lebensform. Seit wir wissen, dass die Lebensform des Menschen einem säkular verstandenen Universum zugehört und sich aus der Evolution heraus gebildet hat, ist die Frage unabweisbar, wodurch sie als geistige Lebensform möglich geworden ist.

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Kants Lehre von einer ursprünglichen Erwerbung apriorischer Vorstellungen. 25 I. Kant, ebd.  221, 223. Zum Erkenntnisproblem der Neuzeit 21 zu einem konstruktiven Verständnis der Lebensformen befindet. Dass er das Vermögen dazu für angeboren erachtet, ist der blinde Fleck auch dieses Versuchs, der Erkenntniskritik gerecht zu werden. Denn zwar muss irgendein Vermögen in der Tat im Subjekt gelegen sein, um die Erkenntnisformen zu schaffen, die Frage ist jedoch, wodurch sie sich konstruktiv zu formieren vermögen.

20 Die menschlichen Lebensformen müssen als vom Menschen selbst durch Handeln, Denken und Sprache geschaffene Lebensformen verstanden werden. 21 Die Einsicht schlug sich in drei erkenntniskritischen Vorgaben nieder: 18 Platon, Phaidon 97c, vgl. auch Platon, Timaios 30a – c. Zum Timaios vgl. G.  410 ff. 19 Aristoteles, Metaphysik. 20 Montaigne, Essais II. 12.  14 f. 21 G.  142. 20 Zeitenwende ■■ im Theorem der Konvergenz, ■■ im Theorem der Konstruktivität und ■■ im Theorem der Historizität. Das Theorem der Konvergenz drängte sich mit dem Umbruch des Weltbildes geradezu auf.

Wie der Geist im Gehirn entsteht.  Thompson, Das Gehirn. Von der Nervenzelle zur Verhaltenssteuerung.  A.  R.  S. Goldman-Rakic, Development of the Prefrontal Cortex. 26 Zeitenwende den, die Grundlage für sie müssen jedoch in der Ontogenese der nachkommenden Gattungsmitglieder gewonnen werden. ■■ Die gesellschaftliche Dimensionierung. Die menschlichen Lebensformen werden durch den systemischen Verbund der Subjekte in der Gesellschaft geschaffen. Kommunikation wie Interaktion zwischen den Gesellschaftsmitgliedern sind für sie konstitutiv.

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