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By Jürgen Kumbartzki

In betriebswirtschaftlichen Theorien des organisationalen Wandels werden ökonomische Organisationen vielfach als exakt steuer- und gestaltbare Einheiten gesehen.

Jürgen Kumbartzki stellt dieser Vorstellung eine evolutionäre Perspektive gegenüber. Er führt ökonomische bzw. organisationale Entwicklungen auf allgemeine Prinzipien der version, Selektion und Retention zurück, die grundsätzlich auf verschiedenen Systemebenen der enterprise wirken, und integriert die unterschiedlichen Betrachtungsebenen in einem Ansatz. Da eine evolutionäre examine von Organisationen die explizite Einbeziehung zielgerichtet handelnder organisationaler Gestalter erfordert, verknüpft der Autor Selektionsmechanismen mit Überlegungen des strategischen Managements. Dabei untersucht er insbesondere, wie externe Selektionsdrücke organisationsintern umgesetzt werden und welche Rolle organisationale Entscheidungsträger in diesem Zusammenhang spielen.

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In den bestehenden Theorien ist diese Sichtweise relativ weit verbreitet. Im Population-Ecology-Ansatz wird das Populationskonzept auf ganze Organisationen übertragen, und auch in ökonomischen Anwendungen der evolutionären Spieltheorie werden Populationen von ökonomischen Akteuren (vgl. Friedman 1991, S. 638) oder - je nach Betrachtungsebene - Populationen von Strategien (vgl. Wärneryd 1994, S. 232) untersucht. Die praktische Abgrenzung einzelner Populationen ist in ökonomischen Anwendungen aber weitaus problematischer als in der Biologie.

Mayr 1984, S. 282) Die rein mechanistische Erklärung der angesprochenen physiologischen Reize stützt sich auf die Bewegung "feiner Flüssigkeiten" im Körper. Sie erwies sich weder als tragfähig für die Biologie, noch besitzt sie irgendeine Relevanz für die Organisationstheorie. " 30 2. DIE EVOLUTIONSTHEORIE IN DER BIOLOGIE er unterstellte auch keinen direkten Effekt des Willens, so daß ein Wunschdenken neue Strukturen hervorbringen könnte (vgl. Mayr 1984, S. 284). Die Entwicklung vorhandener oder neuer Strukturen war aus seiner Sicht vielmehr immer an Reaktionen des Organismus gekoppelt.

4 EVOLUTIONSTHEORIE IN DER BIOLOGIE Die moderne Synthese der Evolutionstheorie In der Folgezeit nach Darwin ereigneten sich eine Reihe von Entwicklungen in der Biologie, die im wesentlichen zu der heute allgemein anerkannten Evolutionstheorie führten. Die Vielzahl der unterschiedlichen Ideen und Ansätze macht es unmöglich, hier eine in sich geschlossene Darstellung der Synthetischen Evolutionstheorie zu liefern. 25 Viele dieser Forschungsansätze beschäftigen sich insbesondere auch mit der Konkretisierung allgemeinerer Prinzipien, wie etwa der Vererbung, von der Darwin noch eine eher abstrakte Vorstellung hatte.

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