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By Cleveland Amory

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Und seine Idee von einem Rat bestand darin, daß er zunächst wegblickte, dann gähnte und sich schließlich zu putzen begann. Die Zeichen waren nicht zu mißdeuten: Solange sein Rat tagte, war er keinesfalls gewillt, sich zu einer übereilten Entscheidung drängen zu lassen. Plötzlich schien es mir von grundlegender Bedeutung für unsere gemeinsame Zukunft, daß ich mich von einer solch legalistischen Denkweise nicht überfallen ließ. Streng teilte ich ihm mit, es wäre ratsam, daß er sich ein für allemal folgendes klarmache: Junggesellen stünden in dem Ruf — und ich betonte das mit großem Nachdruck —, sehr eigenwillig in ihren Lebensgewohnheiten zu sein.

Allerdings sträubte er sich nicht gegen Wasser in jeglicher Form. Nur Wasser, das von oben kam, mochte er nicht - wie Regen oder Duschbäder. Er hatte nichts dagegen, wenn es in kleinen Quantitäten, wie aus einem Hahn, kam — ja in dieser Form sagte es ihm sehr zu. Aber es durften eben nur kleine Mengen sein. Ging es um Wasser in Massen, verlangte er es in horizontaler Ausführung. Und dann hatte er es besonders gern, wenn ich mich darin befand — in meiner Badewanne 53 zum Beispiel. Für die Dusche hatte er nie etwas übrig, einerlei, ob ich darunter stand oder nicht.

Auf diese Weise würde mir und der Welt insgesamt demonstriert, daß er dem geheiligten Erbe seiner Ahnen, die so lange und so ruhmvoll um ihre Unabhängigkeit gekämpft hatten, nicht untreu geworden war. Er hatte seine Pflichten nicht vergessen, war weder abgefallen noch hatte er die Seiten gewechselt. Allein im Interesse des Strebens nach Glück, um den häuslichen Frieden und ein gedeihliches Miteinander für uns beide zu sichern, hatte er zugelassen, daß dieser vordem so bedenklich benachteiligte Mensch ihm in einem kleinen - einem winzigen - Punkt eine gewisse Ähnlichkeit mit jenem Tier zuschrieb, das er nicht auszuzeichnen gedachte, indem er es beim Namen nannte.

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