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By Iny Lorentz

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Führen und verkaufen mit der Kraft der Ordnung: Mit den Regeln der Benediktiner zu klaren Strukturen im Tagesgeschäft

Geordnete Vertriebsprozesse sind in vielen Unternehmen eher die Ausnahme als die Regel. Oft regieren Zufall und Beliebigkeit. Verkaufen ist eben Glückssache – oder doch nicht? „Führen und verkaufen mit der Kraft der Ordnung“ zeigt, wie Sie die Regeln der Benediktiner auf Ihren Vertrieb übertragen und mithilfe von Standardprozessen den Erfolg Ihrer Mannschaft erheblich steigern können.

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Auf Sigismunds Gesicht erschien ein abweisender Zug, während Isabelle de Melancourt hinter ihre beiden Begleiterinnen zurücktrat, als wolle sie sich vor Ruppertus’ schweifendem Blick verbergen. Ihre Miene zeigte für einen Augenblick Abscheu, ja sogar Hass. Doch sie hatte sich rasch wieder in der Gewalt und spitzte die Ohren. Sigismund trat mit einem gezwungenen Lächeln auf Ruppertus zu. »Ihr also seid Janus Suppertur! « �Das habe ich bemerkt«, antwortete Ruppertus mit eisiger Stimme, besann sich aber, was er dem Oberhaupt des Reiches schuldig war, und neigte den Kopf, um eine Verbeugung anzudeuten.

Da traf ihn ein kalter Windstoß und blies den Rauch von ihm weg. Die Flammen zitterten einen Augenblick lang, flammten dann aber doppelt so heiß und sengend wieder auf. Der stärker werdende Wind trieb den Rauch gegen die Zuschauer, während Ruppertus entgegen seiner Hoffnung frische Luft einatmete. Offensichtlich wollte das Schicksal ihn die Qual bis zum letzten bitteren Tropfen auskosten lassen. Er suchte erneut nach Marie, ein dichter Schleier drohte sie seinem Blick zu entziehen. Andere Gaffer wichen bereits vor dem Rauch zurück, doch sie stand so regungslos in den Schwaden wie eine archaische Göttin.

Sigismund wird gegen die Hussiten ziehen wollen«, erklärte Michel mit ernster Miene. Trudi war Marie bis zur Straße gefolgt und blickte fragend zu ihrem Vater hinauf. « Mit einem gekünstelten Lachen nahm Michel seine Tochter auf den Arm und ging mit ihr in Richtung der Burg. « Marie fühlte bei seinen Worten einen scharfen Stich im Magen, so als würde die Wunde aus jenen schrecklichen Tagen erneut aufgerissen. Wieder stiegen Schmerz und Trauer wie eine düstere Wand in ihr auf und drohten über ihr zusammenzuschlagen.

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